"Schüßlersalze"

 

- Biochemische Funktionsmittel nach Dr. Schüßler 

Unter „Schüßlersalzen“ werden aktuell insgesamt knapp 30 Mineralsoffe, 12 „Funktionsmittel“ und „Ergänzungsmittel“ verstanden.

Sie unterscheiden sich von üblichen Mineralien in ihrer molekularen Struktur

indem sie als Ionen vorliegen und jeweils aus einer chemischen Verbindung von Base und Säure bestehen.

Mit Milchzucker verrieben, homöopathisch potenziert (D3,D6,D12), tablettiert oder als loses Pulver und Salben werden diese biochemische Mineralstoffkombinationen von verschiedenen Homöopathie-Firmen hergestellt.

 

Wirkung - Anwendung 

Sie wirken aufgrund der chemischen Verbindung von Base + Säure und ihrer molekularen Struktur als Ionen, direkt auf die Stoffwechselaktivität der Zellen, ändern die Ionenzusammensetzung und beeinflussen die Molekülvernetzung,

damit speziell auf die Funktionen und Aufgaben des Interstitium:

Integration, Kooperation, Steuerung, Rückkoppelung, Regelung aller körperlich gesunden physiologischen Vorgänge

also auf das gesamte körperliche Informationssystem und die Leitfähigkeit der Informationsübertragung im ganzen Körper des Menschen

 

Nicht nur jede Erkrankung, unsere „kleinen und großen“ Beschwerden und Unpässlichkeiten, sondern auch unsere Empfindungen, Gefühle, Emotionen, unsere Einstellungen, Gemütsregungen und unser Verhalten, wie unsere alltäglichen Arbeiten, unsere Nahrung, evtl. Medikamenteneinnahmen, unsere Umgebung (Umwelt, Luft, elektromagnetische Felder, Strahlung, chemische Gifte, auch die Menschen mit denen wir uns umgeben, Medien allerart) usw.

beeinflussen unseren Mineralstoffhaushalt und damit die Funktionsfähigkeit unseres Körpers incl. unserer mentalen Verfassung dauernd in erheblichem Maße.

 

Mineralstoffmangel wirkt sich relativ schnell, beinahe „sofort“ als „Schwächen“ aus:

in körperlich mannigfaltigen Missempfindungen und

mental/psychisch-seelisch in der Wesensstruktur

 

Mineralstoffzufuhr läßt diese „Schwächen“ meist ebenso schnell wieder verschwinden - zumindest im Falle einer gesunden Gesamtkonstitution des Körpers reichen oft schon sehr kleine Mengen, um das Gleichgewicht wieder herzustellen.

 

Bei schweren Erkrankungen oder chronischen Beschwerden muss allerdings mit einer längeren biochemischen Therapie z.T. über Monate, größeren Einnahmemengen und auch zusätzlichen Behandlungsmaßnahmen gerechnet werden.

 

Insgesamt wirken die Schüßlersalze körperlich wie mental kräftigend und ausgleichend, unterstützen uns ein stabiles inneres und äußeres Gleichgewicht erhalten oder wieder erlangen zu können, zu uns selbst, zu unserer Mitte zu finden, somit unser Leben mit seinen Herausforderungen selbstverantwortlich und aktiv „zu meistern“ und vorallem unsere Gesundheit im Gleichgewicht - im „harmonischen Fluß“ - zu halten.

 

Entdecker 

Der deutsche, ursprünglich homöopathisch arbeitende Arzt Dr. Schüßler (1821 - 1898) entwickelte die Mineralstoffmittel Nr. 1 bis 12.

Er nannte diese körpereigenen, anorganischen Salze „Funktionsmittel“ und seine Therapie „Biochemie“.

 

Aufgrund der intensiven Biochemie-Forschung kamen im Laufe der Zeit die „Ergänzungsmittel“ und biochemische Salben hinzu.

 

Anwendung 

 Durch Lutschen oder in Wasser aufgelöst durch schluckweises Trinken können die Schüßler-Salze leicht über die Mundschleimhäute ins Blut übertreten, mit diesem unmittelbar in die Zwischenzellflüssigkeit und zu jeder Körperzelle gelangen.

Hier im körpereigenen Informationsübertragungssystem wirken sie unmittelbar auf die Organe und deren Funktionen.

Ebenso verbessern sie die Aufnahmefähigkeit von Mineralstoffen aus den Lebensmitteln sowie auch die Wirkung von homöopathischen und allopathischen/chemischen Arzneimitteln.

 

Zur äußerlichen Anwendung sind die Salben sehr wirkungsvoll.

Bei leichten Unpässlichkeiten oder kleineren Verletzungen, wie als „Erste-Hilfe-Mittel“ kann auch eine Selbstbehandlung von außerordentlich wirkungsvollem Nutzen sein.

 

Eine Biochemie-Therapie bei schweren Erkrankungen, chronischen und allen unklaren Beschwerden sollte allerdings ausschließlich durch erfahrene Heilpraktiker und Ärzte erfolgen.

 

 

 

Specials-Tipps …. 

 

Nr. 3 Ferrum phosphoricum,D12 

- bei allen plötzlich auftretenden Unpäßlichkeiten als „Erste Hilfe-Mittel“: sofort mehrere Tabletten lutschen und Salbe auf die verletzte Stelle dick auftragen, evtl. mit Pflaster und/oder Verband schützen

- 1.Mittel bei Entzündungen + grippalen Infekten

 

Nr. 4 Kalium chloratum,D6 

- Alkohol ist sein „Räuber“...

- wirkt blutreinigend und entgiftend

- 3.Mittel bei grippalen Infekten

 

Nr. 5 Kalium phosphoricum,D6 

- z.B. nach geistiger Überarbeitung, Stress und Ärger 

- DAS „Nährsalz“ für Nerven

– 2. Mittel grippalem Infekt + 3.Mittel bei Entzündungen

 

Nr. 6 Kalium sulfuricum,D6 

- Kaffee und Rauchen sind seine „Räuber“ 

- fördert gemeinsam mit Nr. 10 die Ausscheidung von Stoffwechselschlacken, bitte reichlich Wasser trinken !

– 2. Mittel im Entzündungsstadium

 

jeweils davon:

  • 3-4 Tabletten lutschen (Kinder unter 12 Jahren die Hälfte)

 

  • zwischen den einzelnen Mitteln mind. 1-2 Std. oder über Nacht abwarten, ob Besserung eintritt, dann zum jeweils folgendes Mittel einnehmen oder bei keiner Besserung die Einnahme wiederholen

 

. bei „Fließschnupfen“

Nr. 8 Natrium chloratum, D6, ebenfalls 3-4 Tabletten lutschen

übrigens …... was in einer Hausapotheke auch nicht fehlen sollte:

 

Nr. 7 Magnesium phosphoricum, D6

- als Erste-Hilfe und Sofortmaßnahme 3-4 Tabletten lutschen

und

bei Krämpfen aller Art (ob Kopf, Bauch, Waden)

- auch als „Heiße 7“:

10 Tabletten in einem Glas heißen Wassers auflösen

(zum Umrühren keinen Metalllöffel benutzen!)

und langsam, Schluckweise trinken

- oder am Abend zum entspannten Einschlafen!

- Erregungen, motorische und nervliche Unruhe werden gelindert,    Schmerzreize gedämpft, der Schlaf gefördert und körperlich wie      seelisch entkrampft

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